Mit den Jahren oder nach dem Abnehmen verliert die Haut am Oberarm ihre Spannkraft. Was bleibt, lässt sich nicht wegtrainieren. Eine Straffung soll den Armen wieder eine klare Linie geben.
Hängt die Haut an der Rückseite der Oberarme, liegt das selten nur am Muskel. Die Haut hat ihre Elastizität verloren und zieht sich nicht mehr zurück. Im Sommer greifen Sie dann vielleicht ganz automatisch zum Ärmel.
Beim Winken, beim Zeigen, beim Hochstecken der Haare: Oft fällt genau in diesen Momenten auf, dass der Arm nicht mehr zu Ihrem Körpergefühl passt. Eine Oberarmstraffung, medizinisch Brachioplastik, soll das ändern, damit Sie Kleidung wieder nach Lust und Wetter wählen.
Bei der Oberarmstraffung entfernt Walid Wahabie die überschüssige Haut und das darunterliegende Fettgewebe. Ist vor allem Fett und kaum lose Haut vorhanden, kann eine Fettabsaugung allein genügen. Was bei Ihnen sinnvoll ist, zeigt die Untersuchung.
KI-generiert
Für wen die Straffung passt
Lose Haut am Oberarm hat meist mit dem Alter, einer großen Gewichtsabnahme oder beidem zu tun. Gesundheitlich gefährlich ist sie nicht. Sie kann aber stören, beim Sport scheuern oder in der Achselfalte zu gereizter Haut führen.
Gute Voraussetzungen haben Sie, wenn Sie gesund sind und Ihr Gewicht seit einiger Zeit stabil ist. Wenn Sie gerade noch abnehmen, warten Sie besser, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben. Sonst kann neue lose Haut entstehen und das Ergebnis verändern. Nach einer sehr großen Gewichtsabnahme lohnt sich ein Gespräch über die Reihenfolge, falls auch Bauch oder Oberschenkel gestrafft werden sollen.
Nach einer Magenverkleinerung oder einem großen Abnehmerfolg haben Sie viel erreicht, und die Haut kommt einfach nicht hinterher. Die Straffung kann dann der Schritt sein, mit dem Ihr Spiegelbild zu dem passt, was Sie geleistet haben.
Eine klare Linie, sorgfältig geplant
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und dauert etwa zwei Stunden. Der Schnitt liegt mittig an der Innenseite des Oberarms, von der Achselhöhle bis zur Ellenbeuge. So liegt die Narbe dort, wo sie bei hängenden Armen am wenigsten auffällt. Verschlossen wird mit selbstauflösendem Nahtmaterial, Fäden müssen also nicht gezogen werden. Tiefe Nähte halten das Gewebe in seiner neuen Position, damit auf der Hautnaht möglichst wenig Zug liegt. Das gibt der Narbe die besten Voraussetzungen, schmal zu bleiben.
Ist viel Fettgewebe vorhanden, lässt sich die Straffung mit einer Fettabsaugung verbinden. Bei geringem Hautüberschuss nahe der Achsel kann ein kürzerer Schnitt in der Achselregion ausreichen. Welche Variante zu Ihren Armen passt, entscheidet die Untersuchung.
In der Regel bleiben Sie eine Nacht. Anschließend tragen Sie sechs Wochen lang einen Kompressionsverband an den Armen.
„So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“
Der Grundsatz von Walid Wahabie
Gut vorbereitet in den Eingriff
Bringen Sie zum Beratungsgespräch Ihre Fragen mit, am besten aufgeschrieben. Vor dem Termin führen Sie ein eigenes Aufklärungsgespräch mit dem Facharzt für Anästhesie. Zwischen Aufklärung und Eingriff liegen mindestens 24 Stunden Bedenkzeit, damit Sie in Ruhe entscheiden.
Nennen Sie alle Medikamente, Allergien und Vorerkrankungen. Blutverdünnende Mittel wie ASS werden in der Regel vorher pausiert, aber nur nach ärztlicher Absprache. Am Tag des Eingriffs kommen Sie nüchtern. Packen Sie Oberteile ein, die weit geschnitten sind oder sich vorne öffnen lassen, denn das Anziehen über den Kopf fällt anfangs schwer. Planen Sie für die ersten Tage Hilfe im Haushalt ein, etwa beim Einkaufen und Tragen.
Die ersten Wochen: Ihre Arme dürfen sich erholen
Sechs Wochen sollten Sie sich körperlich schonen und die Arme nicht stark belasten. In den ersten Tagen spannt die Haut, die Arme sind geschwollen und empfindlich. Schmerzmittel lindern das. Leichte Bewegungen im Alltag sind erwünscht, schweres Tragen, Heben über Kopf und Sport warten bis nach der Schonzeit. Die Narbe schützen Sie etwa ein halbes Jahr vor direkter Sonne, damit sie gleichmäßig verblassen kann.
Wann Sie wieder arbeiten, hängt von Ihrem Beruf ab. Bei Büroarbeit geht es meist nach etwa zwei Wochen, wer mit den Armen arbeitet, braucht länger. Nehmen Sie die Kontrolltermine wahr, auch wenn alles gut aussieht. Bei Fragen dazwischen sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar.
Was Sie vorher wissen sollten
Auf Rauchen verzichten Sie vorher und danach, weil es die Wundheilung erheblich stört.
Es bleibt eine lange Narbe an der Innenseite des Arms, die anfangs gerötet ist und im Lauf etwa eines Jahres verblasst. Mögliche Komplikationen sind Blutergüsse, Flüssigkeitsansammlungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen, Gefühlsstörungen der Haut und eine verbreiterte Narbe. Manchmal staut sich im Narbenbereich etwas Lymphflüssigkeit, das lässt sich mit Lymphdrainage behandeln. Fällt eine Narbe auffällig aus, kann ein kleiner Korrektureingriff in örtlicher Betäubung sie oft verbessern.
Die Straffung ist auf Dauer angelegt. Die Haut behält aber ihre Qualität und altert weiter. Mit stabilem Gewicht hat das Ergebnis die besten Voraussetzungen.
Was den Preis Ihrer Oberarmstraffung bestimmt
Der Preis richtet sich nach dem Aufwand: wie viel Haut entfernt wird und ob eine Fettabsaugung dazukommt. Hinzu kommen die Kosten für die Narkose von 500 bis 700 €. Ihren genauen Preis nennen wir Ihnen nach der Untersuchung, wenn klar ist, welche Variante zu Ihren Armen passt.
Meist ist die Oberarmstraffung ein ästhetischer Eingriff, den Sie selbst zahlen. Führt der Hautüberschuss zu dauerhaften Hautentzündungen, kann sich die Krankenkasse unter Umständen beteiligen. Das muss vor dem Eingriff beantragt werden. Eine Folgekostenversicherung, die Sie vor dem Eingriff abschließen, schützt Sie, falls nach einer Komplikation Kosten entstehen, an denen die Kasse Sie beteiligt.
Ihr Facharzt
Ihre Oberarmstraffung in Essen bei einem Facharzt
Walid Wahabie ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. Er hat in Essen studiert und in Kliniken gearbeitet, in denen neben ästhetischen Eingriffen auch Handchirurgie und Rekonstruktionen zum Alltag gehören. Gerade am Arm, wo Nerven und Lymphbahnen dicht unter der Haut verlaufen, zählt diese Erfahrung.
Im Beratungsgespräch erklärt er Ihnen, wo die Narbe liegen wird und wie sie sich über das erste Jahr verändert. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, auch wenn eine Fettabsaugung allein reicht oder ein Eingriff gerade nicht sinnvoll ist. Und wenn Sie nach dem ersten Gespräch noch Fragen haben, vereinbaren Sie einfach ein zweites.
Der Preis richtet sich nach dem Aufwand, hinzu kommen 500 bis 700 € für die Narkose. Ihren genauen Preis nennen wir Ihnen nach der Untersuchung im Beratungsgespräch.
Was bleibt nach einer Oberarmstraffung sichtbar?
Eine Narbe an der Innenseite des Oberarms. Bei hängenden Armen liegt sie weitgehend verdeckt, bei erhobenen Armen ist sie zu sehen. Sie reift über etwa ein Jahr und wird in dieser Zeit meist flacher und heller.
Tut eine Oberarmstraffung weh?
Während des Eingriffs schlafen Sie in Vollnarkose. Danach spannen die Arme einige Tage und sind empfindlich. Das ist mit Schmerzmitteln meist gut auszuhalten, die Sie bei Bedarf mit nach Hause bekommen.
Wie lange dauert eine Oberarmstraffung?
Der Eingriff dauert etwa zwei Stunden und erfolgt in Vollnarkose. In der Regel bleiben Sie danach eine Nacht zur Überwachung. Kommt eine Fettabsaugung hinzu, kann es etwas länger dauern.
Wann kann ich nach einer Oberarmstraffung wieder arbeiten?
Das hängt von Ihrem Beruf ab. Büroarbeit ist meist deutlich früher möglich als körperliche Arbeit. Sport und schweres Heben pausieren Sie etwa sechs Wochen.
Wie lange muss ich nach der Oberarmstraffung Kompression tragen?
Sechs Wochen lang tragen Sie einen Kompressionsverband an den Armen. Er stützt die Haut, mindert Schwellungen und hilft der Narbe, ruhig zu heilen. Den Verband legen Sie nur zum Duschen kurz ab, wenn wir es Ihnen erlauben.
Lässt sich eine Oberarmstraffung mit einer Fettabsaugung kombinieren?
Ja, wenn zusätzlich viel Fettgewebe vorhanden ist. Ob das bei Ihnen sinnvoll ist, klären wir bei der Untersuchung.
Reicht bei schlaffen Oberarmen nicht Training?
Training kräftigt den Muskel und kann die Form verbessern. Hat die Haut ihre Elastizität verloren, zieht sie sich dadurch aber nicht zurück. Dann lässt sich die überschüssige Haut nur chirurgisch entfernen.
Zahlt die Krankenkasse eine Oberarmstraffung?
In der Regel nicht, weil es meist ein ästhetischer Eingriff ist. Bei dauerhaften Hautentzündungen durch den Hautüberschuss ist eine Beteiligung denkbar. Stellen Sie den Antrag vor dem Eingriff.
Hält das Ergebnis einer Oberarmstraffung dauerhaft?
Die entfernte Haut kommt nicht zurück. Mit den Jahren altert die verbliebene Haut aber weiter, und starke Gewichtsschwankungen verändern die Arme. Ein stabiles Gewicht hilft, das Ergebnis zu erhalten.